Interview: We don't need no thought control
Fragen an Eleni: Wie wirkungsvoll sind Pink Floyds politische Botschaften? Wo setzt das bei dir an, wenn du Musik hörst? Was macht das mit dir?
Ich denke, dass Pink Floyd eine bemerkenswerte Aussagekraft haben. Sie kritisierten/ kritisieren im Falle von Roger Waters immer noch, politische System und engagieren sich vehement gegen Krieg. Krieg ist falsch, das haben sie immer wieder propagiert und in ihrem Album The Wall kommt dies besonders zum Tragen. Darin arbeitet Roger Waters auf, was der Krieg (WW2) für eine Wirkung auf seine Familie hatte. Wenn ich Kommentare auf facebook lese, die auf Roger Waters, seine aktuelle The Wall Show etc. reagieren, merke ich, dass mindestens die Fans ehrlich berührt sind und sich Gedanken machen. Besonders interessant fand ich, dass man Roger Waters Antisemitismus vorgeworfen hat - was absolut erlogen und weit hergeholt ist. Er hat jedoch bravurös darauf reagiert (open letter) und seinen Gegnern den Wind aus den Segeln genommen. Toll fand ich, dass Roger Waters angesichts der Krise in Griechenland, die Ticketpreise für seine Show auf 18 Euro gesenkt hat (siehe Botschaft auf seiner Website). Musik ist auch dazu da, Menschen politisch zu erreichen. Ich finde, man sollte das nicht ausnutzen, aber auf Probleme aufmerksam zu machen ist völlig legitim. Wenn ich Pink Floyd höre, empfinde ich deren Emotionen durch ihre Musik und Texte absolut nach. Ich kann die Wut fühlen, die schmerzhafte Trauer und die kalte Resignation vor der bösen Welt da draußen. Mich ermutigt es, genauer auf meine Umwelt zu achten und darauf, was mit der Welt passiert. Vor allem die Botschaft, dass Krieg schlecht ist, hat sich bei mir eingebrannt. Ich fühle Solidarität zur Band, zu Waters, in ihrem Wunsch, die Welt etwas besser zu machen und gleichzeitig zu akzeptieren, dass sie irgendwo immer ein Stückchen schlecht sein wird.
Ich denke, dass Pink Floyd eine bemerkenswerte Aussagekraft haben. Sie kritisierten/ kritisieren im Falle von Roger Waters immer noch, politische System und engagieren sich vehement gegen Krieg. Krieg ist falsch, das haben sie immer wieder propagiert und in ihrem Album The Wall kommt dies besonders zum Tragen. Darin arbeitet Roger Waters auf, was der Krieg (WW2) für eine Wirkung auf seine Familie hatte. Wenn ich Kommentare auf facebook lese, die auf Roger Waters, seine aktuelle The Wall Show etc. reagieren, merke ich, dass mindestens die Fans ehrlich berührt sind und sich Gedanken machen. Besonders interessant fand ich, dass man Roger Waters Antisemitismus vorgeworfen hat - was absolut erlogen und weit hergeholt ist. Er hat jedoch bravurös darauf reagiert (open letter) und seinen Gegnern den Wind aus den Segeln genommen. Toll fand ich, dass Roger Waters angesichts der Krise in Griechenland, die Ticketpreise für seine Show auf 18 Euro gesenkt hat (siehe Botschaft auf seiner Website). Musik ist auch dazu da, Menschen politisch zu erreichen. Ich finde, man sollte das nicht ausnutzen, aber auf Probleme aufmerksam zu machen ist völlig legitim. Wenn ich Pink Floyd höre, empfinde ich deren Emotionen durch ihre Musik und Texte absolut nach. Ich kann die Wut fühlen, die schmerzhafte Trauer und die kalte Resignation vor der bösen Welt da draußen. Mich ermutigt es, genauer auf meine Umwelt zu achten und darauf, was mit der Welt passiert. Vor allem die Botschaft, dass Krieg schlecht ist, hat sich bei mir eingebrannt. Ich fühle Solidarität zur Band, zu Waters, in ihrem Wunsch, die Welt etwas besser zu machen und gleichzeitig zu akzeptieren, dass sie irgendwo immer ein Stückchen schlecht sein wird.
seminarnebe - 6. Mär, 08:35